Menü

Stiftungsgründung

Im Sinne des Stifers

 

Helmut Ecker

Die Helmut Ecker Stiftung wurde im August 2016 ins Leben gerufen und knüpft an das beeindruckende Lebenswerk ihres Stifters Helmut Ecker an, der im Jahr zuvor, am 17. September 2015, unerwartet verstorben war. Sein Tod überraschte alle, die ihn kannten, denn Helmut Ecker war ein Mensch von klarer Vision und unerschütterlichem Willen, der stets vorausschauend handelte. Im Bewusstsein, dass er keine direkten Nachkommen hinterlässt, wuchs in ihm schon lange der Wunsch, sein Vermögen einem sinnvollen und nachhaltigen Zweck zuzuführen – einem Vermächtnis, das über sein eigenes Leben hinauswirkt.

Sein letzter Wille, der im Testament festgehalten wurde, war unmissverständlich und zielgerichtet: Das gesamte Vermögen sollte in eine Stiftung eingebracht werden, die die Forschung zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD) unterstützt. Anfänglich waren viele überrascht über die Wahl dieses speziellen Förderbereichs. Erst im Laufe der Zeit kam ans Licht, dass Helmut Ecker selbst an AMD erkrankt war und sich einer Behandlung unterziehen musste – ein Umstand, den er zu Lebzeiten selbst seinen engsten Freunden gegenüber verborgen hielt. Dieses stille persönliche Schicksal offenbarte, wie tiefgehend seine Motivation war: Er wollte nicht nur wissenschaftlichen Fortschritt ermöglichen, sondern zugleich anderen Menschen helfen, die von dieser Erkrankung betroffen sind.

Nach einer sorgfältigen Phase von gut einem Jahr, in der die Vermögensverhältnisse geordnet und sämtliche rechtlichen und finanziellen Aspekte geklärt wurden, erhielt die Helmut Ecker Stiftung am 1. Oktober 2016 offiziell die Anerkennungsurkunde der Bayerischen Staatsregierung. Damit war der Grundstein für eine langfristig wirkende Institution gelegt, die die Vision des Stifters fortführt. Als Sitz der Stiftung wurde der Heimatort von Helmut Ecker gewählt: Am Bachl 25 in Ingolstadt – ein Ort, der für ihn und sein Leben von großer per-sönlicher Bedeutung war.

Bereits wenige Wochen später, am 28. Oktober 2016, nahm die Stiftung mit der ersten Sitzung ihres Stiftungsrats die operative Arbeit auf. Von diesem Tag an begann die Umsetzung von Helmut Eckers Vermächtnis, das Engagement für Forschung, Aufklärung und Unterstützung von Menschen mit AMD konsequent voranzutreiben. Die Stiftung startete somit nicht nur als formale Institution, sondern als lebendiges Zeugnis der Werte, für die Helmut Ecker sein Leben lang eingestanden hatte.